(Fast) am Ende unserer Reise!

Dienstag, 03.09.2013

So schnell sind dann doch 10 Monate und ein paar Gequetschte vorbei.

Am 9.9. geht es nach Kuala Lumpur und am 11.9. fliegen wir dann von dort nach Abu Dhabi und dann zurück nach Deutschland (Frankfurt).
Die letzen Wochen, also genau die Zeit zwischen dem letzten Blogeintrag und heute waren noch einmal sehr, sehr ereignisreich. Das alles detailreich aufzuführen würde deutlich den Rahmen eines zumutbaren Blogeintrags sprengen. Also versuche ich es einmal auf das Wesentlichste zusammenzufassen.

Was gab es denn so zwischen dem letzten Blogeintra und heute?
Zum einen haben wir ca. 5 Wochen in Darwin gearbeitet (gegen Unterkunft und Verpflegung) und haben da nochmal das richtige australische Buschleben mitbekommen inkl. Kühe einfangen, Häuser bauen und in Aborigini Communities in Darwin als Kammerjäger arbeiten.
Ganz Cowboy-mäßig waren wir auch auf einem Rodeo wo allerlei Bullen und Motorräder rumgesprungen sind.

Außerdem gab's in Darwin noch lustige Vögel und natürlich riesige 5m Salzwasser Krokodile, die recht hungrig aus dem Wasser springen. Würde ich übrigens auch für ein vernünftiges Steak machen, denke ich.

Dann haben wir unser Auto verkauft und haben uns spontan dazu entschieden unsere Australien Reise dort zu beenden, wo sie angefangen hat; in Melbourne bei unseren Freunden. Dort haben wir 6 Tage unglaublich viel leckeres Essen bekommen und Feuer gelegt, klar...

Natürlich gehen 6 Tage unglaublich schnell vorbei und wir mussten uns auf den Weg nach Singapur machen, wo wir direkt im Stadtzentrum untergebracht waren und von dort viele ausflüge unternehmen konnten. Zum Beispiel zum Zoo von Singapur, in dem viele Tiere nicht in Gehegen, sondern einfach um einen herum laufen/springen/klettern...

Nach 4 Tagen im verrückten Singapur ging es dann nach Bali, wo Cara und ich unter die Surfer gegangen sind und auch mit Delphinen und Mantarochen geschnorchelt sind... Davon gibt es "leider" nur Videos und keine Bilder, so dass ihr euch ein wenig gedulden müsst :).
Aber von den wunderschönen Tempeln auf Bali haben wir ordentlich Bilder geschossen und auch von den bekloppten Affen, die unter anderen versucht haben Cara's Flip Flop von ihrem Fuß zu stehlen...
Außerdem gibts noch einige Bilder von der traumhaften Region um Bali

Ich denke, das war der letzte "große" Eintrag von uns, da wahrscheinlich außer surfen und sonnen und Kuala Lumpur nicht mehr allzu viel passieren wird :).
Wir freuen uns schon wieder riesig auf Deutschland und darauf euch alle wiederzusehen. Aber wir schauen auch mit einem weinenden Auge auf unsere Reise zurück, da wir so eine Freiheit und diese Fülle an Erfahrungen und Herausforderungen nie wieder im Leben in so komprimierter Zeit haben werden.

Schonmal vielen Dank an alle, die unseren Blog verfolgt haben. Ich hoffe, wir konnten euch ein wenig an unserer Reise teilhaben lassen.
Ich freue mich auf Euch!

David

 

Singapur

Dienstag, 03.09.2013

Singapur Marker

Melbourne

Dienstag, 03.09.2013

Melbourne Marker

Darwin

Dienstag, 03.09.2013

Darwin-Marker

Ein Nationalpark nach dem anderen

Donnerstag, 25.07.2013

Nachdem wir das wunderschöne Ningaloo Reef - letzter Eintrag von David -  hinter uns gelassen haben, hieß es wieder auf in Richtung Darwin. Nachdem wir einige Nächte auf kostenlosen Rastplätzen mit Plumpsklos verbracht hatten, sind wir dann im Karijini National Park angekommen. Dort haben wir – natürlich – eine falsche Abzweigung genommen und sind über eine 20 km dirtroad (absolut nicht zu empfehlen wenn das Auto kaputte Stoßdämpfer hat!) zu der traumhaften Weano Gorge gekommen.

Dann ging es weiter zur zugänglicheren Dales Gorge. Dort gab es so einige natürliche Pools mit Wasserfällen die wir natürlich als Abkühlung genutzt haben.

Als nächsten nach diesem Naturerlebnis wollten wir eigentlich in Port Hedland halt machen und unsere Reserven wieder aufzufüllen und ein wenig Zivilisation zu erleben. Dazu muss gesagt werden, dass Port Hedland eine sogenannte Mienen-Stadt ist. Die Stadt besteht also nur aus rotem Staub und Männern! TOP! Haben dort also nur getankt und sind dann weiter auf einen schönen Rastplatz. Dort lief nachts ein Dingo um unser Auto herum. Wir haben ihn nicht gesehen – ich habe ihn nur hecheln hören! So in etwa sieht übrigens ein normaler Rastplatz aus.

Nach einigen Tagen Walachei bestehend aus rotem Sandstaub, einigen Sträuchern und toten Tieren am Straßenrand, sind wir dann in der Stadt Broome angekommen. Haben und mal wieder in einen ordentlichen Campingplatz eingemietet und haben und den legendären Sonnenuntergang am Cable Beach genossen. Leider haben wir uns dazu den wahrscheinlich einzigen bewölken Tag im Jahr ausgesucht. Trotzdem war das Ereignis für deutsche Augen wunderschön.

Weiter ging es am nächsten Tag nach Derby. Dort haben wir unsere ehemalige Mitbewohnerin aus Perth wieder getroffen. Für alle, die dies lesen und irgendwann mal nach Australien reisen: Derby ist ein Umweg nicht wert! Ehrlich. Das Örtchen hat zwar viele Einwohner aber besteht hauptsächlich aus Pubs! Naja, immerhin haben wir auch hier wieder einen tollen Sonnenuntergang mitbekommen.

Nach dieser Station sind wir in den Windjana Gorge National Park gefahren. Auch hier musste unser armer FREDerick wieder über dirtroad poltern. Das blöde an dieser ganzen dirtroad Nummer ist übrigens nicht nur, dass wir Angst haben irgendwo stecken zu bleiben auf Grund unseres nicht allzu tauglichen Gefährts, sondern dieser ganz feine rote Staub der durch das rütteln der Straße ins Autoinnere gelangt und sich auf ALLES hauchfein drüberlegt. Abgesehen davon das die eigenen Schleimhäute auch total zugekleistert werden.

Sobald man allerdings auf dem Campingplatz im National Park ankommt, vergisst man die Strapazen sofort. Man wird von einer ca. 100 meter hohen Schluchtwand empfangen und ist total heiß darauf die Wanderschuhe anzuziehen und die Schlucht zu erforschen. Einziger für mich abschreckender Grund dies sofort zu tun -> dort wimmelt es von Süßwasser Krokodilen. Und da wir uns nicht im Zoo sondern in freier Natur bewegen, habe ich da immer ein wenig bammel… Haben es aber doch gemacht…Man gewöhnt sich ja doch sehr schnell an ihren Anblick und wird auch irgendwann ein wenig mutiger

Nächsten erwähnenswerten halt haben wir in Wyndham gemacht. Dort haben wir einen tollen Campingplatz gefunden, auf dem wir nach Sonnenuntergang auf Canetoad jagt gegangen sind. Das ist eine Krötenart aus – ich glaube – Südamerika die hier zur Pest geworden ist da kein natürlicher Feind vorhanden ist. Habe jedenfalls einiger dieser nicht ganz so anmutigen Kreaturen gefangen damit ihnen dann am nächsten Morgen auf „humane“ Art das Leben genommen wird. Für alle Tierliebhaber: Nein, ich weiß nicht wie es von statten geht. Aber abgesehen von den vielen Kröten gab es 1000000ende kleine Frösche. Fotos gibt es von ihnen leider nicht, dafür aber die schöne Aussicht auf den Ozean.

Außerdem bin ich noch fast mit einer kleinen Python (ca. 120 cm lang) zusammengestoßen. An dieser Stelle sollte gesagt sein, dass ich nicht in Panik geraten bin sondern ganz ruhig erst 2 Meter zurück und dann, nachdem die Schlange in einem Loch in der Damentoilette verschwunden ist, ganz normal in dieselbe reingegangen bin. Trotzdem muss ich ein solches Szenario nicht noch einmal haben. Dass es ein Python war wurde mir auch später erst erzählt. Ich kann die verschiedenen Schlangenarten leider nicht auf den erstblick sofort erkennen. Für mich hätte es auch eine hochgiftige brown snake sein können… Fotoapparat hatte ich leider nicht zur Hand.

Nächster größerer Halt wurde dann im Nitmiluk National Park nördlich von Katherine (jetzt schon im Nothern Territory) gemacht. Auch dieser wieder wunderschön mit natürlichen pools. Seht selbst

Und weil‘s so schön ist, hier einfach noch ein paar Fotos unserer Reise.

Cheers,

Dave & Cara

Der australische Winter an der Westküste

Freitag, 05.07.2013

 

Wir sind nun die Westüste ab Perth bis Exmouth hochgefahren und sind nun an unserem ersten großen Stop angekommen: dem Ningaloo Reef. Das Ningaloo Reef zieht sich 260 km lang von Coral Bay bis Exmouth und bietet als Naturschutzgebiet den Lebensraum für viele verschiedene Lebenswesen. Doch wie sind wir hierhin gekommen?

Erstmal mussten wir unsere Reisevorräte aufstocken, die quasi nicht mehr existent waren. Dies hieß zum einen, dass wir wieder zurück zu den Fertig-Saucen und Instant-Nudeln zurückkehren und zum anderen all unseren Luxusgütern (wie z.B. einem vernünftigen Bett) abschwören mussten.
Auf unserer Einkaufsliste standen unter anderem je 5kg Reis und Nudeln, 6 Packungen á 6 Einheiten Instant Nudeln, 3 Gläser Nutella á 750g, 4 Nesquik-Dosen, 10 Liter Milch, 40 Liter Wasser und und und…

Wir sind dann vor 2 Wochen in Perth losgefahren und haben noch ein paar Tage auf einer Pferde-Farm 100 km von Perth verbracht, auf der wir auch ab und zu gearbeitet hatten. Nach ein paar wunderschönen Tagen und wunderschönen Ausritten, haben wir uns dann mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf den Weg gen Norden gemacht.
Dort haben wir dann an unserem ersten Rastplatz einen waschechten Australier in Rente kennengelernt, der so zum Hobby noch Peitschen aus Känguru-Leder herstellt. Nach ein paar schwachen versuchen an der Peitsche und dem Beäugen eines seltsamen Geldbeutels, der sich als Känguru-Hoden herausstellte, reisten wir dann weiter.


 
Unser nächster Stopp war etwas unfreiwillig, unser Kühler hatte es hinter sich, doch nach ein paar Stunden warten und 500$ Reparaturzahlung ging es dann weiter in die Pinnacles Desert.

So langsam (500km von Perth) wurde das Wetter wärmer und die Natur lebhafter.
Am azurfarbenen Ozean in der „Shark Bay“ haben wir unter anderem Delphine und Wasserschildkröten beobachten können und haben auch eine kleine Tour über eine Perlenfarm mitten im Wasser gemacht. Leider ist die Bucht ihrem Namen uns gegenüber nicht gerecht geworden, da wir auch an atemberaubenden Ausblickspunkten keine Haie entdecken konnten.
 

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Carnarvon und dem Aufstocken unseres Wasser- und Chips-Vorrats ging es weiter zu den „Blowholes“ wo natürliche Tunnel in den Klippen das Wasser der riesigen Kingwaves meterhoch in die Luft schießen.

Am nächsten Morgen sind wir dann in der Lagune direkt vor unserem strandgelagerten Campingplatz im ca. 22 Grad warmen Wasser schnorcheln gegangen und hatten einen ersten Einblick in die Korallenküste im Westen Australiens.

Die Bilder werden der Realität leider nicht gerecht und wir wussten auch noch nicht, dass noch viel schönere, beeindruckendere Fotos und Videos folgen sollten.
Denn am Ningaloo Reef gibt es unglaublich viele Eindrücke, die ich im Nachhinein einfach mal fotografisch aufliste, anstatt viel darüber zu erzählen.

Ja, das im letzten Foto bin ich... :)

Viele Grüße aus Westaustralien!

David und Carina

Na endlich...!!!!!1!1111einseins!!eins111

Dienstag, 18.06.2013

Na endlich...
...gibt es einen neuen Blogeintrag

...ist die Zeit des Arbeitens in Australien (hoffentlich) vorbei

...geht es weiter...

Hallo zusammen,
wie fängt man so einen Eintrag an, nachdem man ca. 4 Monate nichts mehr geschrieben hat? Am besten mit den Gründen bzw. mit dem Grund:

Wir sind bezüglich Blog-Schreibens unglaublich faul...

Das wars auch eigentlich schon. Natürlich will ich zu unserer Verteidigung noch erwähnen, dass wir (größtenteils) sechs bis sieben Tage die Woche gearbeitet haben und dann unsere seltenen freien Tage lieber anderweitig genutzt haben. Ich hatte es mir oft vorgenommen, auch weil ich von vielen drauf angesprochen wurde, habe es aber bis heute nicht in die Tat umgesetzt. Irgendwann wurde es dann auch zu viel zum Schreiben, was mich immer ein wenig abgeschreckt hat :).

Egal, ich bin Euch zumindest eine Übersicht schuldig, was in den letzten 4 Monaten passiert ist und gelobe Besserung, da nun auch wieder mehr Zeit zur Verfügung steht und ich mich mit meinem öffentlichen Statement auch selbst unter Druck setze ;)

Stand heute sind Cara und ich wieder arbeitslose Backpacker in Perth. Die letzen 4 Monate hat Cara mit festem Arbeitsplatz in einem Pferderennstall verbracht, während es bei mir durchaus einige Höhen und Tiefen in der australischen Karriere gab:

Zunächst habe ich sechs Wochen in einer Fabrik für Klimaanlagen gearbeitet und mich bei durchschnittlich 40 Grad mit Glaswolle abgerackert. Dann wurde ich mit einem Tag Vorwarnung wieder gekündigt, weil keine Arbeit mehr vorhanden war...

Dann habe ich als Rollrasenverleger gearbeitet und habe viele Kilometer und schweißtreibende Arbeit für relativ wenige Stunden, sprich wenig Gehalt, abgeleistet.

Dann habe ich zum Glück schnell einen besser bezahlten Job gefunden und habe 60 Std. in einer Ziegelfabrik gearbeitet. Erst als Fabrikputzer, dann als Steinestapler.

Zwischendurch bin ich sonntags dann immer mit Cara zusammen auf eine Farm im Norden von Perth gefahren und habe da immer mal wieder das was so anfiel gemacht (Zäune und Pferdeboxen gebaut, Löcher gegraben, Kakadus beerdigt...das Übliche halt).

Mittlerweile haben wir unser Auto "Dagobert verkauft und fahren nun mit einem Holden Commodore Kombi namens "Frederick" durch die Lande, in dem man auch schlafen kann. Das erspart uns den lästigen täglichen Zelt Auf- und Abbau.

Wir hatten uns in Perth in einem "houseshare" eingemietet und haben da die letzten 3 Monate verbracht. Die ersten paar Wochen in Perth waren wir noch auf einem Campingplatz. Ersteres ist aber die komfortablere und günstigere Lösung. Wir wohnen also mit 2 anderen Parteien in einem Haus und haben hier unser eigenes Zimmer, sowie geteilte Küche und geteiltes Badezimmer.
Hier wohnen wir noch 2 Nächte und Donnerstag geht es dann endlich weiter, das gute verdiente Geld zu verprassen. Es geht Richtung Norden zum Ningaloo Reef bei Exmouth, dann über Port Hedland und Broome nach Darwin, wo wir ca. in 2 Monaten sein möchten. Da geht es dann per Flug nach Brisbane und von dort zurück über Singapur und Bali nach Deutschland. Das ist der grobe Plan für die nächsten 3 Monate, natürlich ändert sich sowas auf so einer langen Reise auch mal gerne :)

Bilder und weitere Berichte folgen in den nächsten Tagen!

Viele Grüße

David

Quasi-Jobsuche und der Nullarbor (häh?)!?

Sonntag, 03.02.2013

"Was soll die kryptische Überschrift? Ich wollte doch wissen, was genau bei Cara und David los ist und dann das...!"

Keine Sorge, wer fleißig weiterliest, der wird mit Antworten und Erklärungen bedient.
Also direkt mal vorab: wir haben immer noch keinen Job! Mist. Zum Glück haben wir früh genug angefangen zu suchen, sodass wir noch genug Geld haben, um die fruchtlose Jobsuche zu überbrücken.

Man muss halt ein wenig aufpassen, was man so kauft und wann man wohin fährt, weil die Reisewege doch immer recht weit sind und dabei gehörig Spritgeld draufgeht. Am besten sollte man also an einem Ort verweilen und so lange nach einem Job suchen, bis es klappt.
Was haben wir gemacht?

Wir waren in Adelaide auf einem Campingplatz, der günstiger als normal für Backpacker war, nur 12$ die Nacht. Von da aus haben wir uns auf Jobsuche gemacht. Wir sind zu verschiedenen Weingütern gefahren und haben nach Jobs gefragt, aber die Trauben-Saison geht erst gegen Mitte-Ende Februar los, irgendwie waren wir also zur komplett falschen Zeit zum Fruitpicking da oder aber die Farmen (Zitrus und Steinfrucht z.B.) waren schon voll besetzt.
Wir hätten also einfach abwarten können und wären evtl. später an einen Job gekommen, aber irgendwie haben uns die ganzen Absagen und das Nichtmelden auf Bewerbungen ziemlich genervt, das Wetter war auch recht kühl, vor allem nachts.

Dann haben wir im 3.000km entfernten Perth angerufen, weil wir da jmd kennen, der gerne Backpacker einstellt. Er hat gesagt: "Kommt vorbei!".
Also gings am nächsten Tag ab nach Perth.

In Adelaide haben wir uns mit 40L Wasser und genug Nudeln, Reis und Fertigsaucen eingedeckt und dann gings auf die Reise über diverse Campingplätze auf den Eyre-Highway, der Ost- und Westküste im Süden Australiens verbindet (oder so). Wir haben natürlich wieder den ein oder anderen schönen Ort entdeckt

Dann gings auf den "Nullarbor" ein National-Park, der übersetzt soviel wie "keine Bäume" heißt. Hier geht es hunderte von Kilometern durch wüstenähnliche Buschlandschaft. Hier gibt es tatsächlich nur vereinzelt Bäume und auch Autos sieht man auf dieser Strecke nur alle 10-20 km, obwohl es die einzige Verbindungsstraße auf dieser Strecke ist.

Man entfernt sich immer weiter von der Zivilisation, das merkt man auch an den Spritpreisen. In Adelaide haben wir noch ca. 1,40$ pro Liter gezahlt und an der Grenze zu Western Australia...naja, seht selbst:

Nun kann man entweder tanken oder hoffen, dass die Tankstelle in 200km ein paar Cent günstiger ist... Aus Frustration über diesen Monopolismus möchte man gerne einfach ins Meer springen und Körper und Geist abkühlen. Sollte man allerdings mit Vorsicht genießen:

Als Maskottchen gegen jegliche Art von Gefahren haben wir unseren adligen Koala Siegbert von Fröhlich immer dabei, wenn wir auf den einsamen Straßen Westaustraliens unterwegs sind.


Dank ihm und unserem bis jetzt sehr zuverlässigen Auto "Dagobert" (weil er all unser Geld genommen hat), sind wir nach 3.000km in Perth angekommen.  
Hinter uns liegt eine lange, teilweise eintönige Reise, die aber trotzdem Riesenspaß gemacht hat und die auch das ein oder andere tolle Tier hervorgebracht hat. Leider war ich oft mit der Kamera viel zu langsam, sodass wir die bunten großen Eidechsen leider nie vor die Linse bekommen haben. Dafür aber einen der Wedgetail-Eagles

Heute sind wir also in Perth angekommen und kümmern uns kommende Woche um unseren Job. Zur Sicherheit schreiben wir aber heute noch ein paar Bewerbungen :)

Es grüßt aus dem mittlerweile nur noch 7 Std. entfernten Australien

David

 

 

Unter dem arbeitenden Volk!

Sonntag, 06.01.2013

Booyah!

Ein frohes neues Jahr Euch allen. Ich hoffe, ihr hattet einen guten Rutsch und habt ordentlich gefeiert. Wir haben primär gegessen. Zwischen Weihnachten und Neujahr gab es einfach so viel Braten, Käseplatten, Süßigkeiten und insbesondere Schokolade, dass wir zeitweise sogar das Gefühl hatten in Deutschland zu sein ;)

Wir haben Neujahr in Melbourne verbracht und haben uns dort das Feuerwerk angeschaut. Das Feuerwerk darf immer nur von offizieller Seite und nicht privat durchgeführt werden, da um die Sommerzeit die Brandgefahr hier sehr hoch ist.

Ich konnte mir nie so recht vorstellen, wie sich Feuer in Australien entwickeln und ausbreiten, allerdings merkt man hier sofort, ob die Feuergefahr hoch ist oder nicht.

An heißen Tagen, z.B. gestern, mit Spitze 43°C und auch noch Wind, hat man das Gefühl, dass man in einer Sauna sitzt. Der Wind kühlt nicht, sondern ist wie ein heißer Fön, der einem ins Gesicht bläst. Eigentlich kann man nicht viel machen außer im Wasser, im klimatisierten Haus oder im Schatten sitzen (obwohl es bei letzterem fast unerträglich heiß ist).

Diese Woche sind wir in der Nähe von Wodonga, Victoria und die Wettervorhersage ist recht langweilig. Sonne und zwischen 37-42° Grad. Wir haben uns von unseren Freunden verabschiedet und haben uns auf die Suche nach Arbeit gemacht.Da es aber unglaublich heiß ist, haben wir uns auch entschlossen erstmal nicht an der beliebten Backpacker-Arbeit "Fruitpicking" (quasi Erntehelfer) teilzunehmen, sondern auf einer Farm zu arbeiten. Wir haben eine Farm in Chiltern, Victoria gefunden und arbeiten hier jetzt gegen Unterkunft und Essen.

Diese Farm ist hauptsächlich für Familien vorgesehen, da es viele Tiere gibt (von Meerschweinchen, Hühnern, Pfauen und Truthähnen über Schweine, Ziegen, Hunde, Kängurus, Emus bis hin zu Pferden, Kühen und Elchen.
Cara und ich sind die Mädchen für alles: wir füttern die Tiere, säubern Häuser und Ställe und sonst alles was anfällt.

Die Farm ist recht groß, sodass man, um die großen Tiere zu füttern, "leider" mit dem Quad dahinfahren muss :).

Cara und ich sind gespannt, wie uns das hier alles gefallen wird. Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt.
Unsere Pläne sehen derzeit so aus, dass wir hier eine Woche bleiben, dann kurz nach Melbourne um uns die Australien Open anzusehen und dann weiter nach Adelaide zu fahren.
Fotos von der Farm gibts die nächsten Tage, ich habe gerade keine Lust bei der Hitze alles zu fotografieren :)

Machts gut!

Viele Grüße aus Chiltern!

David

 

 

Frohe Weihnachten!

Montag, 24.12.2012

Wir wünschen euch allen ein frohes Weihnachtsfest und hoffen, dass ihr mit Euren Familien ein paar schöne Stunden/Tage verbringt.

Genießt die Zeit und grüßt uns Deutschland :)

Viele Grüße

Carina und David

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